
Ihre Außenheizgeräte wirklich „intelligent“ machen
Wenn Sie Heizgeräte im Freien verwenden, haben Sie zwei große Probleme: Regen und die Wartezeit, bis das Gerät richtig funktioniert. Niemand möchte ein Heizgerät, das bereits beim ersten Sturm ausfällt. Deshalb verwenden wir Gehäuse mit Schutzklasse IP66. Im Klartext bedeutet das: Staub sowie Wasserstrahlen unter hohem Druck können nicht in das Gerät eindringen und die Elektronik beschädigen. Wenn das Gerät den Witterungseinflüssen ausgesetzt sein soll, ist das keine Option – es ist eine Notwendigkeit.
Sofortige Wärmeabgabe
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft um sie herum zu erwärmen. Das Problem ist: Bei einem Lüftchen wird diese Wärme einfach weggeblasen. Unsere Infrarot-Systeme funktionieren anders. Sie strahlen Kurzwellen aus, die direkt auf Sie und Ihre Möbel wirken. Es fühlt sich an, als würden Sie in Sonnenlicht treten – an kalten Tagen.
Der Vorteil: Man muss nicht warten, bis das Gerät „warm wird“. Sie drücken einfach einen Knopf auf Ihrem Smart-Home-Hub – und schon spüren Sie die Wärme nach wenigen Sekunden. Ganz einfach.
Kombination mit Ihrer Technik
Wir verbinden die Hardware mit Ihrem Smart Home mithilfe von IoT-Relais oder Steuergeräten, die das Protokoll Zigbee bzw. Matter unterstützen.
Stellen Sie sich vor: Sie sind drinnen und erkennen, dass es kalt wird. Dann aktivieren Sie über Ihr Handy den „Wintermodus“. Das Signal erreicht das Relais, der Stromkreis schließt sich und die Heizelemente werden aktiviert. Einfach.
Ein kleiner Tipp: Wenn Sie viele Hochleistungsheizgeräte verwenden, nutzen Sie einen Soft-Start-Controller. Dadurch wird der enorme Anfangsstrom vermieden, der sonst den Stromschalter ausschalten könnte.
Die Details – und wie man Fehler vermeidet
Die IP66-Schutzklassen sind zwar gut geeignet, um Wasser fernzuhalten – doch sie halten auch die Wärme im Inneren des Geräts zurück. Da das Heizgerät Wärme nach außen abgibt, können die internen Komponenten trotzdem beschädigt werden. Um das zu vermeiden, verwenden wir Kühlkörper oder luftdurchlässige Bereiche im hinteren Teil des Geräts. Achten Sie darauf: Wenn Sie diese Komponenten in eine enge Ecke ohne Luftzirkulation legen, werden sie viel schneller verschleißen. Geben Sie ihnen etwas Platz zum Atmen.
Und um Himmels willen: Verwenden Sie kein normales PVC-Kabel. Es wird schmelzen, wenn es mit dem Chassis in der Nähe der Heizelemente in Berührung kommt. Verwenden Sie stattdessen Kabel aus Silikon oder Glasfaser. Es handelt sich dabei um ein kleines Detail – doch es macht den Unterschied zwischen einem Heizgerät, das jahrelang funktioniert, und einem, das bereits im November eine Brandgefahr darstellt.